Geschundende Füße, ausgemergelte Körper und blutige Zehen: Das ist die andere Seite, während wir Zuschauer die Kunst des Balletts als überaus filigran, gar majestätisch zu sehen bekommen. Darren Aronofskys Meisterwerk „Black Swan“ führt uns in die abgründige Welt des Ballett.
Nach seinem fulminanten Werk “The Wrestler” widmet sich Regisseur Darren Aronofsky mit seinem neuen Film “Black Swan” erneut der Welt des Sports. Doch während der Regisseur in “The Wrestler” mit Mickey Rourke noch auf beeindruckende Weise die harte Welt des brutalen Wrestlings beleuchtete, nimmt uns Aronofsky in seinem neuen Werk mit auf eine Reise in die tiefen Abgründe des filigranen Ballett.
Black Swan: Faszinierend und verstörend zugleich
Der Psychothriller “Black Swan” erzählt die Geschichte der jungen Nina, gespielt von einer brillanten Natalie Portman, einer leidenschaftlichen Ballett-Tänzerin, die ihr gesamtes Leben ausnahmslos ihrer Arbeit an der berühmten New Yorker Ballet Company widmet. Als die neue Saison mit einer Aufführung von “Schwanensee” eröffnet werden soll und dafür eine neue Primaballerina gesucht wird, sieht Nina ihre große Chance gekommen.
Doch der chauvenistische Ausnahmeregisseur Thomas, gespielt von Vincent Cassel, ist ein künstlerischer Exzentriker und plant die Rolle des weißen Schwans und des bösen schwarzen Schwans mit ein und derselben Tänzerin zu besetzen. In seinen Augen ist Nina allerdings nur die perfekte Besetzung für den weißen Schwan, weil sie zu leidenschaftslos, zu frigide und zu wenig (weiterlesen…)